Walter Zeh wurde in Wien geboren, wo er am Konservatorium und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst studierte. 1970 wurde er in den Wiener Staatsopernchor mit Soloverpflichtung  aufgenommen,dem er 32 Jahre lang angehörte. Daneben gastierte er als Solist an zahlreichen großen Opernhäusern, darunter die Bayerische Staatsoper in München, die Deutsche Oper Berlin, die Mailänder Scala, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, die Opéra Bastille und das Palais Garnier in Paris, bei den Salzburger Festspielen und den Osterfestspielen Salzburg, sowie in Japan. Auch als Lied- und Konzertsänger ging er einer regen Tätigkeit im In- und Ausland nach. Im Rahmen von CD Aufnahmen arbeitete er mit den bedeutendsten Dirigenten zusammen. Seit Jahren ist Walter Zeh als Gesangspädagoge und Sprachcoach bei Opernproduktionen tätig, u.a. an der Opéra Bastille, sowie bei den Salzburger Festspielen, sowie den Oster- und Pfingstfestspielen. Als freiberuflicher Chorleiter wirkt er seit 2002 an Produktionen u.a. für das Festspielhaus Baden-Baden, das Pariser Théâtre des Champs-Élysées, die RuhrTriennale, die Salzburger Festspiele, das Musikfest Bremen, das Lucerne Festival, das Teatro Real in Madrid, das Teatro Colon in Buenos Aires, das Konzerthaus Dortmund, das Festspielhaus St. Pölten und den Wiener Musikverein mit. Außerdem wurde er eingeladen mit dem Chinesischen National Chor in Peking ein Konzertprogramm einzustudieren und zu dirigieren. Im Jahr 2006 gründete Walter Zeh den Philharmonia Chor Wien. 2013 bereitete er mit dem Philharmonia Chor Wien die erste szenische Aufführung des Parsifal in China beim Beijing Music Festival vor.
Willkommen auf unserer Homepage Der Philharmonia Chor Wien ist ein international tätiger professioneller Opern- und Konzertchor.
Der Philharmonia Chor Wien wurde 2002 auf Initiative des ehemaligen Intendanten der Salzburger Festspiele, Gerard Mortier, gegründet und nannte sich zunächst je nach Projekt Chor der RuhrTriennale bzw. Festspielchor Baden-Baden. Seit 2006 tritt dieser Chor als eigenständiger Verein unter dem Namen Philharmonia Chor Wien auf. Der Chor war unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Marc Minkowski, Kent Nagano, Thomas Hengelbrock, Zubin Mehta, Christian Thielemann, Riccardo Muti u. a. in Opernproduktionen zu Gast beim Musikfest Bremen („L´Arlesienne“), in Reggio Emilia und Ferrara („Die Zauberflöte“), in Baden-Baden („Parsifal“, Zauberflöte“, „Tannhäuser“) sowie bei der RuhrTriennale („Don Giovanni“, „Die Zauberflöte“). Im April 2008 trat der Chor beim Gastspiel der Salzburger Festspiele mit „Le nozze di Figaro“ in Nagoya, Osaka und Tokyo auf. Im Jänner 2009 wurde im Festspielhaus Baden-Baden “Der Rosenkavalier“ unter Christian Thielemann mit konzertanten Wiederholungen in Paris und München gebracht. Zu Pfingsten 2009 war der Philharmonia Chor bei den Festspielen in Baden-Baden in Robert Wilsons Neuinszenierung des „Freischütz“ unter Thomas Hengelbrock zu sehen. Diese Aufführung wurde beim Luzern Festival im August 2009 konzertant wiederholt. Im Jänner 2010 erarbeitete das Ensemble im Festspielhaus Baden Baden „Elektra“ unter Christian Thielemann. Bei den Pfingstfestspielen 2010 in Salzburg wurden unter der Leitung von Riccardo Muti Mozarts „Betulia liberata“ szenisch und Jommellis „Betulia liberata“ konzertant aufgeführt. Anfang Juli 2010 wurden diese beiden Werke beim Ravenna Festival dargeboten. Auch 2011 war der Philharmonia Chor bei den Pfingstfestspielen in Salzburg mit Saverio Mercadantes Oper „I due Figaro”, sowie mit dem “Cherubini-Requiem” engagiert, beides unter Riccardo Muti. Im Juni 2011 wurde „I due Figaro“ auch beim Ravenna Festival aufgeführt sowie am Teatro Real in Madrid im März 2012 und am Teatro Colon in Buenos Aires im August/September 2012. Ein weiterer Höhepunkt für den Philharmonia Chor Wien waren die konzertanten Aufführungen von Bellinis Oper „La Straniera“ zum 45. Bühnenjubiläum von Edita Gruberova am 8. und 18. Feber 2013 im großen Saal des Wiener Musikvereins. Im Sommer 2013 war der Chor bei den Salzburger Festspielen engagiert und zwar mit den Verdi Opern „Falstaff“ unter Zubin Mehta und „Giovanna d’Arco“ unter Paolo Carignani. Ein besonderes Erlebnis für den Chor war die erste szenische Aufführung von „Parsifal“ in China, unter Gustav Kuhn im Rahmen des Beijing Music Festival 2013. Mit großem Erfolg wurde bei den Osterfestspielen Baden-Baden 2014 Puccinis „Manon Lescaut“ mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle szenisch (Sir Richard Eyre) aufgeführt und anschließend in der Berliner Philharmonie konzertant wiederholt. Bei den Pfingstfestpielen Baden-Baden 2014 wurde in einer Inszenierung von Bartlett Sher Gounods „Faust“ unter Thomas Hengelbrock in Szene gesetzt und konzertant in der Hamburger Laeiszhalle wiederholt. Im Sommer wurde der Philharmonia Chor Wien eingeladen, bei den Salzburger Festspielen unter Christoph Eschenbach Mozarts „Don Giovanni“ in der Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf mitzuwirken und konnte unter Roberto Abbado in Donizettis „La Favorite“ sein Können in zwei konzertanten Aufführungen zeigen. Neben der Oper ist der Philharmonia Chor Wien auch als Konzertchor gefragt. Im August 2011 trat der Chor zum ersten Mal in Grafenegg mit Beethovens 9. Symphonie unter Andrès Orozco Estrada mit großem Erfolg auf und eröffnete im November 2011 das „54. Festival di Musica Sacra“ im Dom zu Monreale/Palermo mit Haydns „Schöpfung“. 2013 sang der Chor in Grafenegg Händels „Messias“ in der Mozartbearbeitung unter Matthew Halls. Chorleiter und Gründer ist Walter Zeh, der seit vielen Jahren als freischaffender Chorleiter tätig ist.
Gründer und Leiter: Professor Walter Zeh
Professor Walter Zeh
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Wolfgang Hampel Vorstand  Werner Dubowy Vorstand 2014  -  2015   Wolfgang Hampel Vorstand 2008  -  2013  Dr. Inge Piffl Vorstand 2006  -  2007 Mitbegründerin des Philharmonia Chor Wien  Vorstand Ehrenmitglied Gerard Mortier Das sind die ersten Gedanken von Prof. Walter Zeh, dem künstlerischen Leiter des Philharmonia Chor Wien, der weiter erläutert:  „Ich möchte drei wesentliche Punkte in der Zusammenarbeit mit Gerard Mortier herausgreifen:   1989 habe ich Gerard Mortier in meiner Funktion als Vorstand der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor kennengelernt, und durfte mit ihm von 1992 bis 2001 eine außerordentliche Zeit bei den Salzburger Festspielen miterleben.  2002 hat er mich eingeladen, für die erste Ruhrtriennale, das neue Festival in Nord-Rhein Westfalen, das er gegründet hatte, einen Chor zu gründen, aus dem später der Philharmonia Chor Wien hervorgehen sollte.  2012 hat er den Philharmonia Chor Wien eingeladen, unter seiner Intendanz im Teatro Real Madrid in den Produktionen „I due Figaro“ und „Rienzi“ mitzuwirken. Während dieser Zeit durften wir Gerard Mortier die Ehrenmitgliedschaft verleihen.  Wir wollen das große Vertrauen, das Gerard Mortier in uns gesetzt hat, auch in Zukunft erfüllen, unseren Weg in seinem Sinne weitergehen und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.”
© Salzburger Festspiele  Marco Borrelli  Lelli
Philharmonia Chor Wien
zuletzt aktualisiert: 23.08.2016